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Auf einen Kaffee mit der Wissenschaft: Gesundheitsversorgung

Arzt und Kabarettist Lüder Wohlenberg ging mit jungen Forscherinnen und Forschern auf die Bühne!
 
Am 10. Juli 2018 wurden auf unterhaltsame, kurzweilige Art und Weise bei Kaffee und Kuchen Forschungsprojekte zur medizinischen und sozialen Versorgung vorgestellt. Begrüßt durch Prof. Dr. Holger Pfaff, IMVR – Institut für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine interessanten Veranstaltung freuen.
Arzt und Kabarettist Lüder Wohlenberg führte mit Humor durch den Nachmittag.
 

"Pflege in Deutschland: Gerüstet für die Zukunft?" - das RIN Gesundes Altern bei der 7. Frühjahrstagung Telemedizin

Mit "Pflege in Deutschland: Gerüstet für die Zukunft?" wurde am 18. Juni 2018 im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf ein Top-Thema der derzeitigen gesundheitspolitischen Diskurse aufgegriffen. Inwiefern telemedizinische Anwendungen Lösungen auch im Kontext der pflegerischen Versorgung darstellen wurde anhand mehrerer Beispiele diskutiert:
Prof. Dr. med. Thomas H. Ittel, Vorstandsvorsitzender der Uniklinik RWTH Aachen zeigte eine Vision der digitalen Versorgung nach lettischem Vorbild auf und verwies in seinem Vortrag neben entlastenden Faktoren auch auf belastende Effekte der Digitalisierung für die Pflege. Georg Bornes, Gesundheitsladen Köln setzte in seinem Vortrag ein besonderes Augenmerk auf die Kompetenzentwicklung bei Patienten und fordert, die Mündigkeit der Patienten durch eine digitale Grundbildung nachhaltig zu fördern.

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„SENovation“ - der Gründerpreis Demografie

Der SENovation-Award ruft Gründer und Start-ups dazu auf, zielgruppenorientiert innovative Ideen, die sich an den Bedürfnissen von Senioren orientieren, einzureichen.
Viele junge Gründer orientieren sich an den Bedürfnissen der eigenen Generation und lassen die "Silvereconomy" außer Acht.
Aber der Bedarf ist da, der Markt auch, er gilt allerdings als unattraktiv und heikel, da weder Verbraucher noch Entwickler den Senioren-Stempel aufgedrückt bekommen möchten. Dass es auch anders geht, beweisen diejenigen, die sich über Imagesorgen hinweggesetzt haben. Und genau um die geht es: Um Startups und potenzielle Gründer, die Angebote für die ältere Zielgruppe entwickelt haben oder entwickeln wollen und die im Idealfall eine Vorreiterrolle für die Gründerszene übernehmen. Der SENovation-Award will ein gründungsfreundliches Klima in der Zielgruppe Senioren etablieren.
Die Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2018. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.senovation-award.de/.

Quelle: https://www.senovation-award.de/

Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum - Interview mit Ralf Schmallenbach, Sozial- und Gesundheitsdezernent des Oberbergischen Kreises

Das Regionale Innovationsnetzwerk (RIN) „Gesundes Altern“ engagiert sich gemeinsam mit dem Gesundheitsregion KölnBonn e.V., Ansätze zur Bewältigung der aus der demografischen Entwicklung herrührenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln und gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern Lösungen zu erarbeiten. Bereits im Jahr 2016 wurde das RIN Gesundes Altern gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis (OBK) als Referenzstandort der Europäischen Innovationspartnerschaft für Aktives und Gesundes Altern anerkannt. Inwiefern das Thema Gesundheits- und Pflegeversorgung besonders im ländlichen Raum eine Rolle spielt, worauf sich die Menschen dort einstellen müssen und wie mögliche Lösungsansätze aussehen können – dazu haben wir mit dem Sozial- und Gesundheitsdezernenten des OBK, Ralf Schmallenbach, gesprochen:

Können Sie sich und den Oberbergischen Kreis kurz vorstellen?
Im Oberbergischen Kreis leben 270.000 Menschen auf einer Fläche von 918m². Er besteht aus 13 Kommunen mit insgesamt 1441 Dörfern. Der Oberbergische Kreis ist von industriellen, mittelständischen Firmen geprägt und hat eine reizvolle Landschaft, in der man Erholung und Aktivitäten finden kann. Talsperren, Wanderwege, Schloss Homburg und natürlich der VfL Gummersbach – meist sind es Assoziationen wie iese, die gerade Menschen von außerhalb mit dem Oberbergischen verbinden. Doch der Kreis kann auch in vielen anderen Bereichen punkten. Etwa als Wirtschaftsstandort hat er viel zu bieten. Zahlreiche Bildungseinrichtungen schaffen hier die Basis, um später auf der Karriereleiter zu klettern. Im Oberbergischen gibt es vielfältige, engagierte Vereine und Institutionen, in denen Menschen sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen – sei es sportlich, gesellschaftlich oder kulturell. Zwei Talsperren dienen der Trinkwasserversorgung, die übrigen sind beliebte Freizeitziele, malerisch eingebettet in die bucklige Landschaft. Die familiären Strukturen sind vergleichsweise gut. Allerdings liegt in manchen Kommunen bereits heute eine defizitäre Versorgung vor. Aufgrund der demografischen Prognose und eines drohenden Fachkräftemangels in Medizin und Pflege werden sich weitere Lücken in der Versorgung auftun. Eine Stärke des Oberbergischen Kreises ist aber die Eigenschaft, Entwicklungen vorausschauend, aktiv und mit vereinten Kräften anzugehen.

Ralf Schmallenbach,
Sozial- und Gesundheitsdezernent des OBK
(Foto Privat)

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Landesgesundheitsminister Laumann in Oberberg

Zur Diskussion, wie medizinische Versorgung im ländlichen Raum sichergestellt werden kann, hatte Bürgermeister Jörg Bukowski, Gemeinde Morsbach, Landesgesundheitsminister Laumann sowie lokale Akteure im März 2018 eingeladen.

 

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